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WELLNESS:
Spule leistet wertvolle Beiträge zur nachhaltigen Förderung von Gesundheit und Sport. Warum hat das bis jetzt eigentlich noch kein Schwein gewürdigt?


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WELLNESS

G E S U N D H E I T S R E F O R M 

Ich weiss nicht recht, wen ich wählen soll. Die Grünen wollen mir den Parkplatz wegnehmen, die Roten gönnen mir keine Aktie mehr, die Schwarzen und die Braunen verlangen, dass ich immerzu das Kreuz, beziehungsweise das Hakenkreuz schlage.

Und das bei diesen Zuständen! Wisst ihr überhaupt, dass es auf den Intensivstationen unserer Spitäler nichteinmal einen Aschenbecher gibt?

Wenn man schon sterben muss, dann sollte man dabei doch wenigstens eine Zigarette in der Schnauze haben dürfen, so wie es Jean-Paul Belmondo in "A bout de souffle" vorgemacht hat. Und bitte auch noch ein Glas Schnaps in der Hand, wozu habe ich denn jahrzehntelang die Krankenkasse bezahlt?

Die Partei, die sich für dieses Grundrecht einsetzt, die soll sich bitte bei mir melden. Oder muss ich die etwa erst gründen?







 


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W A R N U N G ! 

Leider werden die Gefahren des Nichtrauchens noch immer weit unterschätzt. Zum Teil liegt das daran, dass sich auch Nichtraucher zuweilen einer nahezu durchschnittlichen Lebenserwartung rühmen, insbesondere, wenn sie sich als sogenannte Mitraucher gratis unseren kostbaren Qualm zur Lunge führen.

Das darf uns aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Sucht des Nichtrauchens nicht alleine die Betroffenen, sondern auch ihre Umgebung ernsthaft schädigt.

Erwähnt sei zunächst dieser widerliche Nichtraucherhusten, mit dem die Nichtraucher ihre Wohnungen verpesten. Natürlich kann man sich dagegen wehren, indem man sich eine Zigarette oder besser noch eine Pfeife anzündet. Darauf aber reagieren die Nichtraucher, indem sie selbst im tiefsten Winter sämtliche Fenster aufreissen. Klar, dass sie dadurch ihre chronischen Lungenentzündungen fördern, aber sie belästigen zugleich auch unschuldige Raucher.

In Amerika hat nun das Nichtrauchertum terroristische Züge angenommen, die allerdings von Dschordsch Dabbeljuh eher noch gefördert als bekämpft werden. Wenn da die Schüler schwerbewaffnet zum Unterricht erscheinen, dann nimmt ihnen der Sheriff nicht etwa die Maschinenpistole, sondern nur das Zigarettenpäckchen ab.

Dass die manische Nichtraucherei zu Alzheimerkrankheit, Bösartigkeit und Sektierertum führt, ist für uns Kettenraucher zwar bedauerlich aber kaum zu ändern. Dringend nötig wäre aber, dass sich die Nichtraucher endlich ihrer Verantwortung gegenüber den Rauchern bewusst werden.

Manche Raucher haben dazu den Weg gewählt, in hohem Alter die Zigarettenhersteller zu verklagen, weil sie endlich mit irgendwelchen Lungenschäden aufwarten konnten, die sie wahrscheinlich von den Bazillen (oder sind das Viren?) dieser ständig krächzenden Nichtraucher eingefangen haben. In Amerika kriegten die immer paar Millionen, aber in Deutschland, wo die besten Bundeskanzler stets gequalmt haben, geht das noch nicht. (Habt Ihr eigentlich schon gehört, dass die arme Angela zum Rauchen - wie wir einst in der Schule - aufs Klo gehen muss?)

Aber hört mal: Obschon ich fleissig rauche, kriege ich langsam eine Glatze, ist mir eine Zahnplombe rausgefallen, musste ich (oh, dieses Geständnis fällt mir schwer!) in einem Kammermusik-Konzert (Schubert) laut furzen. Und warum wohl? - Ganz normale Reaktionen auf die alltägliche Bedrohung durch das undemokratische, gesundheitsschädigende und zutiefst unmoralische Nichtrauchertum.

Jetzt muss ich nur noch diesen Ed Fagan engagieren, und dann reiche ich mit seiner Hilfe eine Klage gegen die Nichtraucher ein. Die Schadenersatzsumme beläuft sich heute schon auf CHF 6.20, denn soviel kostet das Päckchen Gitanes blau ohne Filter, das mir im Augenblick fehlt. (Wenn ich es noch hätte, hätte ich diesen ganzen Quatsch ja gar nicht geschrieben.)

Also, Kinder: GEWÖHNT EUCH JETZT ENDLICH DAS NICHTRAUCHEN AB! (Seht Euch ruhig mal die Warnung auf dem Gitanes-Päckchen mit Doppelklick an.)

Übrigens: Die Griechen haben nicht nur den grössten Zigarettenkonsum, sondern auch die höchste Lebenserwartung in ganz Europa.


 


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B E L E G 



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P Ä D A G O G I K 

Keine Angst, auch ich bin mir jetzt der Gefahren des Rauchens bewusst: Im Schlafzimmer dürfen bei mir Kinder unter acht Jahren vor zehn Uhr früh keine filterlosen Zigaretten mehr rauchen.
(Ausgenommen an katholischen Feiertagen.)



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S E L B S T S C H U T Z 

Es stimmt zwar, dass die Jogger eine sehr geringe Lebenserwartung haben und dass die zähesten unter ihnen schliesslich als Rollstuhlfahrer nicht mehr so lästig sind.

Seit uns Gott verlassen hat (das kann man ihm übrigens gar nicht übel nehmen; er war stets gegen den Sport, aber der Teufel hat ihm dazwischengefunkt) seit uns Gott also verlassen hat, wachsen die Jogger - wohl unter amerikanischem Einfluss - nach wie ein Krebsgeschwür. Kaum rast einer endlich gegen das nächste Parkverbotsschild, kommen schon zwei andere und schnaufen ihrem Herzinfarkt entgegen.

Also um es kurz zu machen: Wenn Dir im Park oder im Wald so ein Feierabendathlet hinterher oder entgegen hechelt, dann breite wie Christus am Kreuz die Arme aus. Der Jogger wird dann leicht irritiert anhalten, und dann fragst Du ihn in strengem Ton: "Kann ich mal Ihre Jogging-Lizenz sehen?"

Meist läuft er dann halbwegs menschenähnlich davon, wenigstens bis er ausser Sichtweite ist.

Ja, ja, ich weiss, Fussball und Tennis sind noch viel schädlicher. Aber damit werden wir uns schon noch befassen!



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F U S S B A L L 

Kinder, jetzt habe ich eben einen so schönen Text über die Fussballer und ihre Fans geschrieben, aber ich traue mich nicht, ihn zu veröffentlichen. Wäre ja wohl Gotteslästerung.
Na gut, die Schach- und Curling-Spieler sind wohl auch nicht perfekt.

Aber vielleicht kann mir doch mal jemand erklären, warum sich ausgerechnet diese hirnamputierten Glatzköpfe, die immerzu "Ausländer raus!" brüllen, so beherzt für einen Fussballclub prügeln. der doch zumeist aus (fast) lauter "Ausländern" besteht.

Na, jetzt mache ich schon Fortschritte: Habe mir am Fernsehen so ein Fussballspiel endlich mal in voller Länge angesehen und kann jetzt schon ganz gut verstehen, warum sich die Zuschauer in ihrer Verzweiflung gegenseitig verprügeln. Dieses Verhalten scheint für alle Formen von Strafanstalten charakteristisch zu sein.
Offen bleibt allerdings die Frage, warum diese Zuschauer für ihre Qualen nicht eine angemessene Entschädigung erhalten. (Mir ist sogar zugetragen worden, dass sie für ihren Besuch im Stadion eine Art "Eintrittsgeld" zu entrichten haben, aber man darf ja nicht gleich alles glauben.)

Lobend will ich immerhin das Umweltbewusstsein der Fussballer erwähnen: Indem sie während der Spiele ununterbrochen ausspucken, verringern sie den Wasserverbrauch für das Rasensprengen.


 


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H E I L K U N D E 

Ist es das Hühnerauge, Lateralsklerose, Juckreiz, Glatze, Krebs oder Flatulenz - jedenfalls fühlst du dich mies und gehst mal zum Arzt.

Dann merkst du gleich, wozu der jahrelang Latein studiert hat: ER VERSCHREIBT DIR IMMER ERST EIN ANTIBIOTIKUM. (Vielleicht bist du privatversichert, dann hängt er dir noch ne Tomographie dran.)

Davon geht es dir natürlich noch schlechter, und du gehst wieder zu dem Arzt. JETZT KOMMT ER MIT CORTISON! Kannst Fusspilz, Schluckauf oder Liebeskummer haben - nichts geht mehr ohne Cortison.

Haha, ich sehe schon, wie die Medizinstudenten nach meinen weiteren Geheimrezepten lechzen. Na gut, isch verrate ihnen noch eines:

Der Patient - sofern er jetzt überhaupt noch humpeln kann - kommt natürlich wieder. Und dann sagt ihr ihm, seine Krankheit sei PSYCHOSOMATISCH. Sobald er das begriffen hat, hängt ihr ihm schnell noch einen Bypass und einen Herzschrittmacher an.

Was ich eigentlich sagen wollte: Falls ihr in den Badeferien mal auf einen Seeigel trampelt - nehmt euch den Stachel selbst raus, sonst müsst ihr zum Arzt.








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A P R O P O S   R A U C H E N 

Also jetzt hat wieder einer von diesen chronischen Nichtrauchern meine versponnene Seite WELLNESS derart ernst genommen, dass ich ihm eine Präzisierung nachliefern muss:
Laut Statistik beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung in Griechenland für Frauen 81,48 Jahre und für Männer 76,17 Jahre. In der Schweiz liegt sie für Frauen bei 81,0 Jahren und für Männer bei 72,4 Jahren.



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